Aufsichtsrat gewählt
Der HSV hat einen neuen Aufsichtsrat gewählt. Zur ordentliche Mitgliederversammlung kamen insgesamt 4.186 stimmberechtigte Miglieder um ihre Stimme abzugeben. Im ersten Wahlgang setzten sich folgende Kandidaten mit über 50 Prozent der abgegebenen Stimmen durch:
Horst Becker 3040 Stimmen
Alexander Otto 2639 Stimmen
Prof. Dr. Jörg F. Debatin 2776 Stimmen
Ian Kiru Karan 2574 Stimmen
Ronald Wulff 2549 Stimmen
Bernd Enge 2218 Stimmen
Im zweiten Wahlgang (insgesamt 3.722 abgegebene Stimmen) wurden Sergej Barbarez (1865 Stimmen) und Peter Becker (1536) gewählt. Als neues Mitglied des Ehrenrates wurde der einzige Kandidat Björn Frese mit großer Mehrheit per Handzeichen gewählt.
25 Januar 2009 um 21:02
Geiles Ergebnis !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
26 Januar 2009 um 08:44
Yes!!! Die Zukunft ist erst mal gesichert, und nur darum geht es!!!
26 Januar 2009 um 09:30
Jetzt wird mir einiges klar.
Von fans für fans.
Gute Nacht HSV GmbH und Co KG AG
Aber nicht jammern, wenn Ihr Euch die Dauerkarte oder die Einzelkarte
für Euer “Event” des Jahres nicht mehr leisten könnt…
28 Januar 2009 um 21:37
Diese Wahl war richtungsweisend und ist aus meiner Sicht super gelaufen. Will sagen, dass sich die “Realos” gegen die ewig gestrigen durchgesetzt haben. Und der nächste Schritt muss die Ausgliederung in eine Kapitalgesellschaft sein. Ein Bundesligaclub ist nun mal ein Wirtschaftsunternehmen, an dem viele Jobs hängen und riesige Summen umgesetzt werden. Da kann es nicht sein, sich das Aufgebaute durch eine handvoll Träumer kaputt machen zu lassen. Wie schon in den letzten Suporters Heften nachzulesen war, glauben immer noch viele, dass man den HSV wie einen provinziellen Verein führen kann, ist doch völlig aberwitzig. Natürlich sind die Preise hoch, aber ich habe seit Jahren Schwiergkeiten, Karten zu bekommen, also geben offensichtlich immer noch Menschen viel Geld für die Spiele in Hamburg aus.
29 Januar 2009 um 12:02
Die Wahl war in der tat richtungsweisend, und zwar in die falsche Richtung: Bergab! Nicht unbedingt weil keiner der SC-Kandidaten gewählt wurde. Damit muss man leben. Schlimm ist allerdings, wen die Mitgliedschaft da zum Teil als Alternative ausgewählt hat und vor allem auf welcher Entscheidungsgrundlage viele Mitglieder ihre Stimmen vergeben haben. Mit einem Otto, Peter Becker oder Debatin kann man leben, mit Enge und Wulff auch. Aber mit Barbarez jemanden in den AR zu wählen, der sowohl in den Interviews als auch in seinen Reden gar nichts inhaltliches vorzubringen hatte und zum Teil sogar ganz offen seine Inkompetenz zugibt(”ich weiß eigentlich gar nicht, was der AR macht”) halte ich für mehr als problematisch. Ebeso ein karan: Ein sympathisches Erscheinungsbild und ein zwei Witze zur rechten Zeit reichten da anscheinend aus um z.B. seine mehr als fragwürdigen Beziehungen zu Herrn Schill vom Tisch zu wischen. Jeder der Schills Weg verfolgt hat, weiß, dass dieser Mann nicht von heute auf morgen zum “Bösen” geworden ist. Der Mann war schließlich nicht umsonst als Richter Gnadenlos bekannt…Wenn ein Karan nicht in der Lage war, so etwas offensichtliches richtig einzuschätzen und dann ganz überrascht war, wie will dieser Mann denn bitte über die Auswirkungen von Entscheidungen des HSV-Vorstandes entscheiden???Große Augen machen kann man hinterher ja immer noch, falls es einen überhaupt interessiert, odr wie???
Noch viel schlimmer und fast schon dramatsich ist es mitanzusehen, in welchem Umfang und mit welcher Leichtigkeit sich ein Großteil der HSV-Mitgliedschaft durch die Angstschürerei und Panikmache seitens der Bildzeitung und Mopo hat manipulieren lassen. Das lässt für die Zukunft nichts gutes hoffen, denn wenn nicht die Mitgliedschaft sondern die Propagandablätter über die Richtung des Vereins entscheidet, dann aber mal gute Nacht lieber HSV…