Klopp sagt ab
Nach Dieter Hecking und Slaven Bilic sagte mit Jürgen Klopp nun schon der dritte Wunschkandidat des HSV ab. Dietmar Beiersdorfer, dem in der Vergangenheit intern häufig vorgeworfen wurde, ein Zauderer zu sein und für den Verein wichtige Entscheidungen unnötig hinauszuzögern, steht nun akut unter Druck, eine Lösung zu präsentieren. Zumal eine weitere Alternative verloren zu gehen droht. Denn Kees Ploegsma, der Berater von Kandidat Fred Rutten, sagte am Mittwoch: “Es besteht kein Kontakt mehr. Wir haben so lange nichts vom HSV gehört, sie sind wohl einen anderen Weg gegangen.”
Bernd Hoffmann, der bis zuletzt darum bemüht war, seine Idee innerhalb der Hamburger Führungsriege durchzusetzen, wird sich nach der Entscheidung von Klopp in Mainz zu bleiben künftig bei der Trainersuche zurückhalten. Die Interessenskonflikte innerhalb des Vorstandes sind jedoch offensichtlich. Hoffmann setzte auf Klopp, Beiersdorfer hingegen favorisierte Fred Rutten (Enschede).
10 April 2008 um 09:56
Wie können immer Leute absgen, die offizielle noch nicht einmal ein Angebot erhalten haben. Ein Zweitligatrainer, der erst in der vergangenen Saison abgestiegen ist, ein weiterer Zweitligatrainer, und vor allem Hecking.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Vorstand ernsthaft über solche Verpflichtungen nachgedacht hat.
Irgendeiner wird es schon machen. Ich hoffe allerdings auf einen erfahrenen Mann….
10 April 2008 um 17:26
@ el Presidente
Genau das ist der Punkt… irgendeiner wird es schon machen. Diese ganze Suche ist nur noch peinlich, und es wird nicht all zu lange dauern, bis wieder irgendwelche Details an’s Tageslicht kommen werden, die unseren Vorstand dastehen lassen, wie die letzten Idioten. Ich dachte eigentlich, die Zeiten hätten wir nach uns Uwe und seinen Konsorten hinter uns, aber allmählich glaube ich das nicht mehr.