Unser Präsident wird Gründungsmitglied von GO-OL

“Zurück in die Hölle des Nordens” – unter diesem Motto und in Anspielung auf das legendäre Stadionoval in Donnerschwee tritt die Initiative GO-OL in Sachen Neubau eines Fußballstadions nahe der Weser-Ems-Halle in Oldenburg seit Freitag auch offiziell die Nachfolge der Softwarefirma Ashampoo an. “Wir vom VfB wollen sportlich unseren Teil zum Gelingen beitragen und freuen uns, dass man mit solideren Grunddaten und noch professioneller an die Sache herangeht”, erläutert Harald Willers (VfB Oldenburg) die Beweggründe, bei GO-OL mitzumachen. “Meine fußballerische Sozialisation war das Stadion in Donnerschwee, deshalb hoffe ich dort auf ein neues, schmuckes Zuhause für den Fußball in Oldenburg”, nennt GO-OL-Sprecher Stephan Ehlers, 1. Vorsitzender des Fanclubs HSV Basis Nordwest, seine Intention.

“Wir zünden jetzt die zweite Stufe”, sagte GO-OL-Gründungsmitglied Jochen Rehling. “Wir haben mit den Ashampoo-Geschäftsführern, Herrn Hilchner und Herrn Bogena, vereinbart, dass wir die Initiative weiterführen.” Details sollen wegen der urlaubsbedingten Abwesenheit von Bogena nun am kommenden Mittwoch bekannt gegeben werden.

“Man muss den Geschäftsführern von Ashampoo dankbar sein, sie hatten die Idee eines Bürgerstadions, haben sie vermarktet, öffentlich bekannt gemacht und viel Geld ausgegeben”, betont Architekt Lars Frerichs, der u.a. für die geplante Klinkerarchitektur des für 20 bis 25 Millionen Euro veranschlagten Stadionprojektes verantwortlich zeichnet. “Wir werden aber konservativer an die Umsetzung herangehen”, fügt Rehling hinzu.

So sei von GO-OL ein detaillierter Finanzierungsplan inklusive eines Betreiber- und Nutzungskonzeptes erstellt worden. Diese “Diskussionsgrundlage” werde derzeit von Schalkes Ex-Manager Rudi Assauer geprüft, der sich ebenfalls für einen Stadionneubau stark macht. “Wir wollen Fachleute zusammen führen, um die Geschäfte dann in noch kompetentere Hände zu übergeben, wenn die Sache rund ist”, erläutert Rehling.

So wird es Mitte kommender Woche einen entscheidenden Termin im Oldenburger Rathaus geben. Angekündigt haben sich dazu u.a. Rudi Assauer, Walter Hellmich (Stadionbauer, Präsident des MSV Duisburg), Carsten Linke (Ex-Sportmanager von Hannover 96), Bürgermeister Gerd Schwandner sowie weitere Vertreter der Verwaltung, der Wirtschaftsförderung, des VfB Oldenburg und von GO-OL.

Die Initiative GO-OL setzt sich aus folgenden Gründungsmitgliedern zusammen: Gerald Hoppmann (Bauunternehmer), Lars Frerichs (Architekt), Torsten Laube (Art- und Creative-Director, Marketing), Harald Willers (Marketing-Chef beim VfB Oldenburg), Stephan Ehlers (Referent beim Niedersächsischen Fußballverband, Öffentlichkeitsarbeit), Andreas Otte (Steuerberater, Steuern und Wirtschaft), Jochen Rehling (Projektentwickler), Carsten Linke (Ex-Sportmanager Hannover 96, Berater).

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