Krach mit Orange County wegen Alberto

Werders Vorsitzender Jürgen Ludger Born stänkert Richtung HSV: “Die erhöhen ständig den Preis.” In Hamburg ist man über dererlei Aussagen verwundert. Dietmar Beiersdorfer: “Bislang hatte Werder solche Dinge nicht nötig. Und sie stehen ihnen auch nicht gut zu Gesicht.” Die Bremer Spießgesellen werfen Beiersdorfer Preistreiberei vor.

Dieser Vorwurf ist für Beiersdorfer absurd: “Wir reden im Falle Carlos Alberto gerade ausschließlich über ein Leihgeschäft. Und die Parameter des Transfers haben sich seit Wochen nicht verändert.” Die Bremer behaupten hingegen, der HSV habe acht Millionen Euro für den Kauf von Carlos Alberto geboten. Welche Strategie verfolgt Werder? Sehen die Verantwortlichen in Bremen ihre Felle davonschwimmen und versuchen im Vorwege, sich eine reine Weste zu verschaffen, falls der Brasilianer dem HSV den Zuschlag gibt?

3 Kommentare zu “Krach mit Orange County wegen Alberto”

  1. El Socio Says:

    Quelle: dpa

    HSV: Interesse an Alberto nur auf Leihbasis – Vorwürfe aus Bremen

    Der Hamburger SV und Werder Bremen sind unverändert an einer Verpflichtung des Brasilianers Carlos Alberto interessiert. «In den nächsten Tagen wird sich hoffentlich entscheiden, wohin seine Reise geht», sagte HSV-Pressesprecher Jörn Wolf am Donnerstag. Die Hamburger wollen den 22 Jahre alten Mittelfeldspieler von Fluminense Rio de Janeiro für rund eine Million Euro ausleihen.

    Am Vortag hatte Werder den HSV attackiert und dem Bundesliga- Rivalen unfaires Geschäftsgebaren unterstellt. Der HSV erhöhe «ständig den Preis», wurde Werder-Vorsitzender Jürgen L. Born in der «Syker Kreiszeitung» zitiert. Von acht Millionen Euro für den südamerikanischen Fußball-Profi war die Rede. Werder-Manager Klaus Allofs wollte auf das Gerücht nicht eingehen, sagte aber im «kicker»:
    «Mit Geld kann man manchmal alles regeln.»

    HSV-Sportdirektor Dietmar Beiersdorfer ließ aus seinem Urlaubsdomizil in Österreich mitteilen, dass für den HSV ausschließlich ein Leihgeschäft in Frage komme. «Die Eckdaten unseres Angebots haben sich seit Wochen nicht verändert», erwiderte Beiersdorfer auf den Vorwurf der Preistreiberei. Nach der 5,8 Millionen Euro teuren Verpflichtung des Torjägers Mohamed Zidan vom Absteiger Mainz 05 haben die Hamburger ihre Transferkasse weitgehend geleert und können sich kostspielige Einkäufe nicht mehr leisten.

    Auch Horst Becker, Vorsitzender des HSV-Aufsichtsrates, zeigte sich erstaunt über die Vorwürfe aus Bremen. «Wir vom Aufsichtsrat sind nicht für Spieler-Verpflichtungen zuständig, das ist Sache des Vorstandes. Aber acht Millionen Euro sind völlig aus der Luft gegriffen und jenseits jeder Realität», sagte Becker. Das von ihm geführte Kontrollgremium müsste einem Transfer in Millionenhöhe zudem zustimmen.

  2. Enzo Says:

    Sommerloch-Theater, dass nur die Asseln aus Bremen & und die Nord-Werdä-Zeitung (NWZ) interessiert.

  3. El Socio Says:

    das ist genau der grund, warum man dieses schundblatt nicht abonnieren sollte … bin ich froh, dass ich diese “zeitung” nicht bekomme …

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kacar