DFB-Ermittlungsbehörde verdächtigt Mehdi

Mehdi Mahdavikia ist wegen seiner vermeintlichen Schwalbe ins Visier des DFB geraten. Der DFB-Kontrollausschuss unter Vorsitz von Horst Hilpert hat ein Ermittlungsverfahren gegen den 29-Jährigen eingeleitet. Nach Auswertung der Fernsehbilder hegt der Ausschuss den Verdacht, dass sich Mahdavikia eines „krass sportwidrigen Verhaltens in der Form des unsportlichen Verhaltens“ schuldig gemacht haben könnte.

Mehdi wird verdächtigt, „sich in der 10. Minute absichtlich im Strafraum fallen gelassen zu haben, ohne dass ein Körperkontakt mit dem Dortmunder Torhüter Roman Weidenfeller vorgelegen hatte“. Schiedsrichter Lutz Wagner hatte nach der Szene auf Elfmeter für den HSV entschieden. Der Strafstoß führte zur 1:0-Führung. Mahdavikia hatte sich bereits nach der Partie zu der Situation geäußert. „Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich glaube, er hat mich berührt“, sagte Mehdi.

3 Kommentare zu “DFB-Ermittlungsbehörde verdächtigt Mehdi”

  1. El Presidente Says:

    Wenn das jetzt eine Sperre nach sich zieht dann können wir alle aufhören.
    So ein Zufall. Zum ersten Mal (soweit ich weiß) wird einem solchem Fall nachgegangen. Und das kurz bevor man nach Brähm fährt. Wer da wohl seine Finger im Spiel hat.
    Komisch das bei Spielern anderer Nordclubs so etwas scheinbar nicht in Betracht kommt. Mir würde da durchaus der ein oder andere einfallen.
    Sowas gibt es doch gar nicht…..

  2. marco Says:

    So allmählich habe ich auch die Faxen Dicke! Werden wir nur noch verfolgt? Nicht nur die merkwürdigen Schiedsrichterpfiffe und teilweise albernen roten Karten gegen uns, auch die Strafbemessung ( vdV oder Benjamin) waren schon die grösste Frechheit. Und jetzt auch noch das? Solche Schwalben passieren jeden Spieltag mindestens ein Mal und werden mit einem Elfer belohnt. Ich will das zwar nicht gutheissen, aber wenn das Konsequenzen nach sich ziehen sollte, kann man die Tatsachenentscheidung gleich ad acta legen und muss den Videobeweis einführen. Entweder Ganz oder gar nicht!

  3. doc Says:

    Dienstag, 13. Februar 2007, 10:08 Uhr
    Ermittlungsverfahren gegen Mahdavikia eingestellt
    Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat das Ermittlungsverfahren gegen den Spieler Mehdi Mahdavikia vom Bundesligisten Hamburger SV wegen des Verdachts einer “Schwalbe”, die zum Elfmeter für den HSV gegen Borussia Dortmund am vergangenen Samstag geführt hatte, eingestellt. Nach Einleitung des Ermittlungsverfahrens hatte der DFB-Kontrollausschuss Stellungnahmen aller Beteiligten eingeholt. Schiedsrichter Lutz Wagner (Hofheim) erklärte dabei gegenüber dem Kontrollausschuss, dass er eine Berührung des Fußes von Mahdavikia durch die Hand des Dortmunder Torhüters Roman Weidenfeller beobachtet und deshalb einen Strafstoß verhängt habe.

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jarolim