Stevens neuer Trainer
Jetzt ist es amtlich: Huub Stevens beerbt den Posten von Thomas Doll und wird neuer HSV-Trainer. Das hat Dietmar Beiersdorfer am Freitagnachmittag (02.02.07) bestätigt. Nachdem Felix Magath abgesagt hat, wird sich der Holländer dem Team am Abend vorstellen und schon am Samstag beim Spiel in Berlin auf der Trainer-Bank Platz nehmen.
Stevens wechselt vom niederländischen Erstligisten Roda Kerkrade an die Elbe. Der 53-Jährige erhält einen Vertrag bis zum 30.06.2008. “Ich freue mich auf die neue Aufgabe. Der HSV ist in der Bundesliga ein Verein mit viel Tradition. Ich bin sicher, dass die Mannschaft die nötige Qualität besitzt und in den verbleibenden Spielen die Abstiegsregion verlassen wird”, sagte Stevens. “Wir haben mit Huub Stevens einen erfahrenen Trainer verpflichtet, der sich in der Bundesliga gut auskennt. Wir sind überzeugt, dass er die Mannschaft aus dem Tabellenkeller führen wird”, erklärte Bernd Hoffmann.
2 Februar 2007 um 15:19
Man kann ihm nur alles Gute wünschen und hoffen, dass er mal langsam Disziplin in den Laden bringt. Sicher steht auch er für Defensivfußball aber solange er mal so einem wie Herrn Atouba das Bein mal richtig einhängt ist mir das in dieser Situation recht.
2 Februar 2007 um 15:27
Aus meiner Sicht genau der richtige Trainer zum richtigen Zeitpunkt !!
Alles Gute Huub !!
Nur der HSV
2 Februar 2007 um 17:00
Absoluter Volltreffer. Vielleicht in der jetzigen Situation besser als Magath. Wäre für Felix schwierig geworden, nach dem Schock des rauswurfs den Hebel im Kopf umzulegen und plötzlich ein Team gegen den Abstieg einstimmen zu müssen, statt auf die Spiele gegen Real in der Championsleague.
Alles Gute!!!
NUR DER HSV!!!
2 Februar 2007 um 17:34
Soviel zuir Außendarstellung: (Quelle Welt)
Fussball-Bundesliga
Stevens startet als Verlegenheitslösung
Die Verantwortlichen des Hamburger SV haben ihrem neuen Trainer Huub Stevens einen Bärendienst erwiesen. Nach der Absage von Felix Magath wird der Niederländer auch von den Spielern nur als B-Lösung wahrgenommen. Somit nimmt man dem vermeintlichen Retter schon vor dem ersten Arbeitstag etwas von seiner Autorität.
Von Patrick Krull
Hamburg – Es kommt nicht oft vor, dass deutsche Fußballfans Niederländer bemitleiden. Im Fall des Trainers Huub Stevens allerdings sollten sie an dessen Schicksal Anteil nehmen. Insbesondere die Anhänger des Hamburger SV. Stevens gehört wenigstens für einen Moment lang unser Mitgefühl. Wegen seiner Eigenwilligkeiten ohnehin in der Bundesliga nicht mehr leicht vermittelbar, musste er gestern ungewollt weiteren Schwund seiner Autorität hinnehmen.
Stevens war als Nachfolger des mittlerweile entlassenen Thomas Doll fest von den Hamburgern gebucht. Er saß in Kerkrade auf gepackten Koffern. Der Zufall wollte es, dass die Bayern Felix Magath entließen. Den HSV-Bossen schien das so eine glückliche Fügung zu sein, dass sie flugs mit ihrem alten Spezi Verhandlungen aufnahmen. Stevens wurde vertröstet, denn Magath erschien ihnen als charmantere Lösung ihres Personalproblems. Ikone von einst rettet alten Verein, das wäre es doch. War es aber nicht, denn Magath sagte ab. Er wolle dem Kollegen nicht den Arbeitsplatz wegnehmen, begründete er seine Entscheidung. Magath ist ein Ehrenmann. Weil das aber alles so in die Öffentlichkeit getragen wurde wie die Ziehung der Lottozahlen, hat Stevens die Aneinanderreihung von Peinlichkeiten nun auszubaden.
“Magath sagt HSV ab – Stevens erste Alternative” meldete beispielsweise die Deutsche Presseagentur am Freitagvormittag. Genau das ist sein Dilemma. Stevens wird nur noch als B-Lösung wahrgenommen. In der Öffentlichkeit sowieso, schlimmer aber noch: auch bei den Spielern, die sich gegen den Abstieg stemmen sollen. Stevens ist ein Retter, der durch die Hintertür reingelassen wird, weil vorn gerade Magath rausgeleitet wird. Es war ein Bärendienst, den die Verantwortlichen ihrem neuen leitenden Angestellten erwiesen haben. Das heute in Berlin wohl Amateurtrainer Karsten Bäron auf der Bank sitzen wird, passt ins Bild. Der HSV muss sich mit Verlegenheitslösungen begnügen. Es sind ungünstige Bedingungen, den Existenzkampf in der Bundesliga gewinnen zu können.
Die Führungsriege des Klubs gab wieder eine jämmerliche Figur ab – als wäre die Tabellenlage nicht schon armselig genug. Die Hamburger haben endgültig den Kopf verloren. Was sie in der vergangenen Saison richtig gemacht haben, machen sie seit dieser Spielzeit verkehrt. Es ist ein erstaunlicher Verfall, seine Rasanz ist bemerkenswert – und verdient kein Mitleid.
Artikel erschienen am 02.02.2007
Wann gehen diese Herren endlich ????????????????????????????
2 Februar 2007 um 18:29
@ El Presidente
Du hast ja völlig recht, aber das nützt nun nichts, wir sollten jetzt nicht weiter alles in Frage stellen, sondern gebündelt alles investieren, um die Truppe in der Liga zu halten !!
Alles andere sieht man in der Sommerpause, ich sag mal, so oder so…
Gruß, Thorsten
2 Februar 2007 um 19:20
@Thorsten: das ging auch nicht in Richtung Trainer, sondern die Vorstandsetage geht mir langsam aber sicher richtig auf den Sack. Ich sach ma die Nummer mit Magath kann man auch via Telefonkonferenz oder sonstwie regeln, ohne dass die Hamburger Presse alles vorher erfährt. Dann steht Stevens auch vor der Mannschaft in anderem Licht.
Natürlich bündeln wir alles für unseren Verein. Da kannst du dich drauf verlassen. Mit Ausnahme der letzten 85 Minuten beim Kotzbus-Spiel in denen ich mich mehr echauffiert als angefeuert habe (ja ja ich weiß…)
Bis du eigentlich schon aus Afghanistan zurück, oder muss du dir da noch den Arsch abfrieren??
Gruß
Stephan
2 Februar 2007 um 19:30
@ Stefan: Ich habe mir am Samstag in der AOL ARENA den Arsch abgefroren, verlege nach dem Leverkusen Kick bis Mitte Juli wieder nach Afghanistan
PS: Fahrt Ihr nach Schalke und Hannover ? Habe für beide Spiele Karten und suche Mitfahrgelegenheiten…
Gruß, Thorsten
2 Februar 2007 um 21:54
Freitagmittag hatte sich Stevens von seiner Mannschaft Roda Kerkrade verabschiedet. Der Vertrag beim niederländischen Ehrendivisionär sollte ursprünglich bis Saisonende laufen, doch der Trainer durfte den Verein sofort verlassen. Der einstige beinharte Verteidiger des niederländischen Meisters und Europapokalsiegers PSV Eindhoven sieht gute Chancen, den HSV vor dem drohenden ersten Abstieg in die Zweitklassigkeit zu bewahren. «Es wird schwierig, aber wir können es schaffen. Wir müssen alle zusammenhalten, der Einzelne zählt jetzt gar nichts mehr», sagte er der Internet-Ausgabe von «Sport Bild». Als Co-Trainer wünschte er sich den tags zuvor entlassenen Doll-Assistenten Ralf Zumdick.
Ganz toller Wunsch, Herr Stevens! Warum nicht Thomas Doll?