Sorin läßt hoffen
Bester Spieler der Begegnung zwischen dem HSV und WerDa? war ohne Frage Juan Pablo Sorin. Der vor drei Wochen verpflichtete und seither verletzte 75-malige argentinische Nationalspieler lief das erste Mal für uns auf. Sorin lieferte auf der linken Seite eine beeindruckende Vorstellung. Schnell, wendig, trickreich, an vielen Brennpunkten auf dem Spielfeld präsent, die Nebenleute immer wieder mitreißend – „das war genau das, was wir uns von ihm vorgestellt haben“, sagte Beiersdorfer. Und auch Doll freut sich über Sorins belebende Wirkung: „Der eine oder andere bei uns wächst an seiner Seite.“ Ursprünglich sollte Sorin nach 60 bis 65 Minuten aufgrund seiner Trainingsrückstände ausgewechselt werden. Doll sah davon ab: „Er hat mir ,Daumen hoch’ gezeigt, das hieß, er wollte weitermachen.“